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Richtig Heizen mit Holz


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Heiße Tipps fürs richtige Anheizen, Einschüren und Warmhalten.
Kamine und Kachelöfen sind Wohnobjekt von besonderer Sinnlichkeit – sie bändigen die Urkraft des Feuers. Lodernde Flammen und glimmende Glut tauchen jeden Raum in ein warmes, gemütliches Licht. Damit eine moderne Feuerstätte zugleich dem individuellen Komfort und den aktuellen Anforderungen des Umweltschutzes gerecht wird, ist stets auf einen harmonischen Einklang zwischen Gerätetechnik, Brennstoffeinsatz und der richtigen Handhabung zu achten.
 
 
Feuer – die Urkraft
 
Drei Dinge braucht ein Feuer: Brennstoff, Sauerstoff und Hitze. Fehlt eine dieser drei Komponenten oder stimmt ihr Verhältnis nicht, entsteht auch keine Flamme. Beim heimischen Kaminfeuer kommt es deshalb neben der Brennstoffauswahl und Sauerstoffzufuhr auch auf eine optimale Hitzeentwicklung im Feuerraum an Für eine optimale Brennstoffnutzung bei zugleich geringer Umweltbelastung müssen die bei der Verbrennung entstehenden Gase so lange im heißen Feuerraum bleichen, bis sie vollständig verbrannt sind. Ein wichtiger Faktor ist deshalb die optimale Luftzufuhr. Zu wenig Luft führt zu Sauerstoffmangel und unvollständiger Verbrennung. Zu viel Luft senkt dagegen die Temperatur im Feuerraum und reduziert den Wirkungsgrad. Feste Brennstoffe wie Holz oder Braun-kohlen- und Holzbriketts bestehen aus flüchtigen und festen Bestandteilen. Zuerst werden die – nicht sichtbaren – flüchtigen Bestandteile verbrannt. Dabei entsteht so viel Energie, dass auch die festen Bestandteile in brennbare Gase aufgespaltet werden und mit dem Sauerstoff reagieren können.
 
 
Einfaches Feuervergnügen
 
Um den Brennstoff zu zünden, muss in kurzer Zeit eine ausreichend hohe Verbrennungstemperatur erreicht werden. Es empfiehlt sich daher, gleichzeitig Anmachholz und Zündwürfel oder Zeitungspapier zu verwenden. Während zum Zünden zwei bis drei Holzscheite oder Holzbriketts fast senkrecht, angelehnt an die Rückwand des Feuerraums, aufgestellt werden sollten, stapelt man davor vier bis fünf Braunkohlenbriketts zu einer kleinen Pyramide. Und so wird`s gemacht: Den Luftregler bis zum Anschlag öffnen und das Feuer anzünden. Sobald das Holz oder Briketts brennen, den Luftregler zurückdrehen und auf den individuellen Wärmebedarf einstellen. Dabei immer auf eine optimale Verbrennung achten. Bei einer zu hohen Luftzufuhr bläst die Hitze den Brennstoff aus dem Feuerraum. Zu wenig Luft führt dagegen zu einer unzureichenden Verbrennung. In beiden Fällen wird die Wärme nicht richtig genutzt.
 
Die besten Tipps
 
  • Zum Anzünden niemals brennbare Flüssigkeiten verwenden. Es besteht Verpuffungsgefahr.
  • Tipp für kalte Nächte: Bei geringer Luftzufuhr halten bereits drei Kohlenbriketts genug wärmende Glut vom Abend bis zum nächsten Morgen.
  • Öfen sind keine Müllverbrennungsanlagen! Grundsätzlich gilt: Behandeltes, gestrichenes und beschichtetes Holz gehört in den Sondermüll und nicht in die Feuerstätte.
  • Nur zugelassene Brennstoffe verwenden und die Bedienungsanleitung des Ofenherstellers beachten. Dies gilt besonders für die Höchstmenge an zu verfeuerndem Holz pro Stunde.


Quelle: tz im Januar
Mehr erfahren Sie unter:


www.heizprofi.com

 

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